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Sergius Pauser
Lebensdaten: 28. 12. 1896 Wien - 16. 3. 1970 Klosterneuburg bei Wien
Biographie: Verbrachte seine Jugend in Waidhofen an der Ybbs. 1915-18 Kriegsdienst. Einem kurzen Architekturstudium folgte die Ausbildung an der Malschule Fröhlich in Wien. 1919-24 Studium an der Münchner Akademie bei J. Becker-Gundahl, L. V. Herterich, M. Dörner und K. Caspar. Nach einem längeren Aufenthalt in Waidhofen übersiedelte er 1925 nach Wien, wo er 1925/26 an der Akademie bei K. Sterrer Studierte. Ab 1928 Mitglied der Wiener Secession. 1942 lehnte er eine Berufung an die Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe ab. 1943-66 war er Leiter der Meisterschule für Portraitmalerei an der Wiener Akademie, der er 1945/46 auch interimistisch als Rektor vorstand.
Nach expressionistischen Anfängen wandte sich Pauser 1924/25 unter dem Einfluß K. Hofers und O. Dix' der Neuen Sachlichkeit zu. Darauf folgte eine Phase der malerischen Auflockerung, besonders in seinen Landschaftsdarstellungen. Der Rückzug auf altmeisterliche Maltechniken sollte Pauser ab 1939 vor einem Malverbot durch die Nationalsozialisten bewahren. Später galt Pauser als führender Vertreter des typisch österreichischen Postimpressionismus.
Aus: Kunst des 20. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 20. Jahrhunderts. Österreichische Galerie Belvedere. Wien 1997. Bd. 3, S. 162.